5. November 2008
Landrat Manfred Hugo lädt am 9. November alle Interessierten, im Besonderen alle Religionsgemeinschaften aus Anlass des 70. Jährung der nationalsozialistischen Novemberprogrome von 1938 ins Kreishaus ein. Für den Landesverband der Muslime in Niedersachsen Abdul-Jalil Zeitun sprechen.
In einem Schreiben an die christlichen Kirchen, die jüdische Gemeinde und die muslimischen Religionsgemeinschaften erinnert der Landrat an die Bedeutung der schweren Judenpogrome in der Nacht vom 9. auf den 10. November und ihre Bedeutung für die Verfolgung und Vernichtung von ethnischen und religiösen Bevölkerungsgruppen in Deutschland.
Es solle darüber gesprochen werden, wie die Freiheit für die Religionen und der Frieden zwischen den Religionen in unserer Gesellschaft gefestigt werden könne. In kurzen Wortbeiträgen werden Vertreter der Kirchen, Gemeinden und Religionsgemeinschaften ihre Stellungnahmen vortragen. Für die evangelische Kirche wird Landessuperintendent Burghard Krause sprechen, für die jüdische Gemeinde Lea Mor. Dechant Josef Ahrens aus Hagen vertritt die katholische Kirche und von der „Schura Niedersachsen“, in der Muslime aller Rechtsschulen und Nationalitäten aus Niedersachsen organisiert sind, kommt Abdul-Jalil Zeitun zu Wort. Ebenso werden Vertreter des Alevitischen Vereins in Stadt und Landkreis erwartet.
Quelle: Neue OZ
Stichwörter: interreligiöser Dialog, Osnabrück, Veranstaltung
9. April 2008
“Der Tagesspiegel” vergleicht unterschiedliche Modelle des islamischen Religionsunterrichts zum Berliner Modell.
Islamunterricht: “Keine Distanz zur eigenen Religion”
Stichwörter: Berlin, Islamischer Religionsunterricht, Niedersachsen, Presse
22. Februar 2008
Die Stadt Kassel berichtet über die in Zusammenarbeit mit der Schura Niedersachsen und der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen e.V. organisierte Veranstaltung “Sterben, Jenseits und Bestattung - Muslime in deutscher Erde”:
Stadt Kassel - Workshop im Museum für Sepulkralkultur
Stichwörter: Bestattung, Integration, Muslime, Presse, Workshop
5. November 2007
Deutsche Schulen sind für die wachsende Zahl von Kindern mit ausländischen Wurzeln aus Sicht des Landesverbandes der Muslime noch ungenügend gerüstet.
HAZ: „Die Lehrer und die Schulleitungen müssen mit Blick auf die Migration ausgebildet werden“, sagte der Landesverbandsvorsitzende Avni Altiner am Sonnabend in Hannover. „Die Kinder müssen gefördert und für die deutsche Gesellschaft gewonnen werden.“ Damit dies gelinge, müsse sich auch die Einstellung mancher Lehrer ändern. Diese seien etwa in Gymnasien noch nicht immer daran gewöhnt, dass in den Klassen neben dem klassischen Mittelschichtnachwuchs nun vermehrt auch Zuwandererkinder säßen.
Obwohl die Migranten seit inzwischen fast 50 Jahren friedlich in Niedersachsen lebten, fühlten sie sich noch nicht immer überall willkommen. „Wir sind in Niedersachsen angekommen, aber wo ist die Akzeptanz in der Bevölkerung und der Politik?“, fragte Altiner. Toleranz alleine genüge nicht. Er beklagte, dass den Muslimen beim Betreiben eigener Kindergärten oder dem Bau von Moscheen Steine in den Weg gelegt würden. „Die Selbstverständlichkeit wird zum Problem.“ Nach allem Gerede über in Hinterhöfen verborgene Moscheen sei es vielen in Deutschland nun auch nicht recht, wenn Moschee-Neubauten geplant würden. „Was sollen die Muslime da über ihre Nachbarn denken?“
Gegen Predigten in deutscher Sprache in den Moscheen, wie sie unter anderem Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) gefordert hatte, sei prinzipiell nichts einzuwenden, sagte Altiner.
Muslim-Verband beklagt geringe Unterstützung
Stichwörter: Bildung, HAZ, Presse
22. November 2006
Die “Islamische Zeitung” stellt den Landesverband der Muslime in Niedersachsen vor und interviewt die Geschäftsführerin Selma Öztürk:
In Niedersachsen hat sich mit der Schura eine Interessenvertretung der Muslime entwickelt
Stichwörter: Presse, Profil, Schura Niedersachsen